Krankenhausaufenthalt planen –

eine gute Vorbereitung ist alles

Schnelle Orientierung

auf www.klinikkompass.info finden 

Auf den Klinikaufenthalt vorbereiten

  • In welches Krankenhaus gehe ich?

  • Was ist vor einem Klinikaufenthalt zu beachten?

  • Was muss ich vorbereiten?

  • Welche Dokumente benötige ich?

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Sich über die eigenen Krankheiten informieren

  • Erkrankungen,

  • Symptomen,

  • Medikamenten,

  • Untersuchungen, etc.,

sind wichtig. Wenn wir uns darüber informieren, verringern sich Ängste und wir können vieles, was im Krankenhaus abläuft besser verstehen. 

Krankenhausaufenthalt-Aufnahme-Klinikkompass

Die richtigen Fragen stellen

  • bei der Visitie

  • vor einer Untersuchung

  • vor der Operation

damit ich gut informiert bin

Krankenhaus-Visite-Klinikkompass

Visite: Vor einer Untersuchung oder Operation

Welche Fragen stelle ich vor dem Arztgespräch,

einer Untersuchung oder Operation während eines Klinikaufenthaltes?

Dazu gibt es zahlreiche Checklisten und Informationen

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Klinikaufenthalt – aber sicher!

  • Wie gelingt die korrekte Medikamenteneinnahme?

  • Wie können Stürze verhindert werden?

  • Welche Hygienemaßnahmen sind wichtig, um Infektionen zu vermeiden

Krankenhaus-Operation-Klinikkompass

Entlassung organisieren

Frühzeitig sollte an die Entlassung aus dem Krankenhaus gedacht werden, damit 

  • Patienten sich für ein Leben nach der Klinik gut vorbereitet fühlen

  • alle Hilfsangebote für das Leben zu Hause organisiert sind

Krankenhausentlassung-Klinikkompass

Hilfe – ich muss ins Krankenhaus

Strategien für den Klinikaufenthalt

von Patienten für Patienten

Der Krankenhausaufenthalt aus Patientenperspektive

Was löst es in Ihnen aus, wenn Ihnen Ihr Hausarzt mitteilt: „Wir haben Sie jetzt untersucht und alle Befunde ausgewertet. Sie müssen demnächst ins Krankenhaus? Um eine Operation werden Sie nicht herumkommen“?

Mit gemischten Gefühlen gehen Sie aus der Hausarztpraxis. Auf dem Weg nach Hause erinnern Sie sich an Ihre Nachbarin, die vor einigen Wochen von den schrecklichen Erlebnissen bei ihrem letzten Klinikaufenthalt berichtet hatte.

Sind Sie mit dieser Situation überfordert? 

Fühlen Sie sich unsicher, ob alles gut verlaufen wird?

 

Obwohl der Hausarzt Sie beruhigend und sachlich über den weiteren Verlauf und den Weg ins Krankenhaus informiert, beschleicht Sie wahrscheinlich ein merkwürdiges Gefühl. Spüren Sie, wie die Angst vor dem Krankenhaus in Ihnen ein beklemmendes Gefühl auslöst?

Sie denken sich vielleicht: „Der Arzt hat echt gut reden, schließlich muss er ja nicht operiert werden“.

 

Stellen Sie sich diese Fragen, wenn Sie an ein Krankenhaus denken?

  • Wie bereite ich mich auf die Klinik vor?

  • Wo finde ich Informationen, die mir wirklich helfen und die wissenschaftlich fundiert sind?

  • Wie gehe ich mit meinen Ängsten vor der Operation um?

  • Erhalte ich die medizinische Versorgung, die dem aktuellen Stand entspricht? haben Pflegekräfte genügend Zeit für mich, mich umfassend zu betreuen?

  • Werden Komplikationen, wie Blutungen oder Infektionen frühzeitig erkannt?

 

Muss das so sein? Nein!

 

Welche Informationsquellen sind für Sie hilfreich?

Ich suche das für mich richtige Krankenhaus aus. Ob in Hamburg, Berlin, Freiburg oder München. Sie wünschen sich für Ihren Krankenhausaufenthalt die Klinik, in der Sie am besten operiert werden und auch das Menschliche nicht zu kurz kommt.

Wie gehe ich als Patient vor?

Wie finde ich das für mich richtige Krankenhaus?

Die Suche nach dem richtigen Krankenhaus kann sehr unterschiedlich ablaufen, abhängig davon, wie viel Zeit Sie haben und welche Erwartungen Sie an den Klinikaufenthalt stellen.

 

Dazu nutzen Sie entsprechende Informationsquellen, wie

  • ihren Hausarzt

  • zur ersten Orientierung die Infos auf www.medInfo.de oder www.netdoktor.de

  • Internetseiten der Kliniken, in die Sie wahrscheinlich gehen werden

  • Internetseiten der Krankenkassen und

  • seriöse Verbraucherportale (z. B. www.weisse-liste.de)

Das Krankenhaus wird vom Hausarzt empfohlen

Der Hausarzt sagt mir, in welchen Krankenhaus ich gehe. Manche von uns erhalten die Informationen und die entsprechende Überweisung ihres Hausarztes und gehen in das Krankenhaus, das Ihnen ihr Arzt vorschlägt. Sie vertrauen ihrem Arzt. Das ist auch gut so. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich umfassender zu informieren, da nicht jeder Hausarzt die Entwicklungen in den einzelnen Kliniken überblicken kann.

 

Suche über Internetportale

Bekannt und neutral ist die Weisse Liste (www.weisse-liste.de). Es können auch die Suchportale der Krankenkassen genutzt werden, wie . Bei der gezielten Suche können verschiedene Punkte eingestellt werden, wie Wohnort, Anzahl der Operationen, Patientenbewertungen, etc.

 

Gezielte Informationen für den Klinikaufenthalt finden

Wie hilfreich wäre es, wenn Klinikpatienten schnell und gezielt Informationen erhalten, die ihnen den Weg ins Krankenhaus und den Klinikaufenthalt erleichtern, ihnen eine wirkliche Orientierung durch die vielen Info-Angebote geben? Dadurch könnten viel Leid, viele Ängste und Sorgen, viele Infektionen, viele Stürze, viele weitere schmerzliche Erfahrungen und Komplikationen vermieden werden!

Patienten im Krankenhaus erhalten durch das richtige Informationsangebot die Chance, um sich bewusst mit ihren Erkrankungen auseinanderzusetzen, um sich besser auf den Klinikaufenthalt vorzubereiten und um sich aktiver am eigenen Behandlungserfolg zu beteiligen.

3 Strategien sind entscheidend:

  1. Informationen sammeln – aber die Richtigen

  2. Sich auf den Klinikaufenthalt vorbereiten – mental stark sein

  3. Aktiv werden – aktiv sein

 

 

1. Informationen sammeln – aber die Richtigen

Wichtig ist, dass wir uns selbst informieren

Viele von uns sagen: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Es wird schon gut gehen. Im Krankenhaus sind schließlich die Experten“.

Aber alles über sich ergehen lassen und sich nur ins Krankenhausbett legen birgt viele Gefahren und Probleme. Wir fühlen uns doch auch sicherer, wenn wir uns anschnallen, also den Sicherheitsgurt vor der Autofahrt anlegen! Denn wer sich als Patient umfassend informiert und darauf einstellt, kann Risiken sicher verhindern!

Wenn ich mich mit meiner Situation und meinen Erkrankungen aktiv auseinandersetze, dann werde ich Strategien entwickeln bzw. Maßnahmen ergreifen und so manche Komplikation, wie eine Wundinfektion, eine Obstipation oder eine Frustration vorbeugen können.

 

 

 

 

Und noch ein positiver Effekt

Umso besser ich mich informiere, desto eher kann ich meine Situation auch positiv bewerten und mich sicherer fühlen. Über meine Erkrankungen informiere ich mich so, dass ich anstehende Entscheidungen bezogen auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen treffen kann. Mir ist bewusst, dass ich für den Erfolg der Krankenhausbehandlung mitverantwortlich bin.

Wichtig ist auch, wo und wie wir suchen, damit wir die richtigen Infos finden.

Bei der Suche über Google oder anderen Suchmaschinen ist wichtig, dass man sich an Checklisten (z. B. bzga.de, Verbraucherzentrale) orientiert, um seriöse von unseriösen Internetangeboten zu unterscheiden.

Wie erkenne ich geprüfte medizinische Internetseiten?

Zusätzlich helfen Kennzeichnungen, wie der

https://www.hon.ch (Health-on-Netz-Code (HONcode)  oder

www.afgis.de (Aktionsforum Gesundheitsinformationen) 

Internetseiten mit diesen Logos wurden auf medizinische und fachliche Inhalte hin intensiv untersucht.

So prüft der HoN-Code medizinische und gesundheitsbezogene Internetseiten   nach folgenden Kriterien:

Die 8 Punkte des HoN-Code im Überblick

  1. Sind Autoren und Redakteure qualifiziert?

  2. Macht die Webseite deutlich, dass sie das Arzt-Patient-Verhältnis lediglich ergänzt und nicht ersetzt?

  3. Datenschutz

  4. Quellen, Datum der letzten Aktualisierung

  5. Begründung der Behauptungen bestimmter Produkte und Behandlungsmethoden mit Vor- und Nachteile

  6. Name des Webseitenherausgebers mit Kontaktadresse?

  7. Finanzierung transparent?

  8. Werbung vom Inhalt getrennt?

Tipps für die Suche nach Gesundheitsinformationen

Auf www.hon.ch  gibt es konkrete und hilfreiche Tipps bei der Suche nach fundierten medizinischen Gesundheitsinformationen:

  • Benutzen Sie vorzugsweise Webseiten der Regierung oder anerkannter Institutionen (Kliniken, Universitäten, etc.). Seien Sie kritisch z. Bsp. in Bezug auf Staaten, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse negieren 

  • Fragen Sie Ihren Arzt nach vertrauenswürdigen Webseiten und Internetangeboten

  • Vergleichen Sie mehrere Webseiten

  • Nutzen Sie WRAPIN, dann können Sie Quellen medizinischer Informationen einander gegenüberstellen​

  • Nutzen Sie die Datenbank HONcodeHunt zur Suche nach geprüften Seiten.

 

 

 

 

 

 

 

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Krankenhausaufenthalt aktiv und sicher gestalten

Der „Klinikkompass-SuchFinder

Der Klinikkompass ist HonCode-geprüft und versucht Patienten verständlich Informationen für den Klinikaufenthalt zur Verfügung zu stellen.

Dabei kann der Klinikkompass-SuchFinder eine wertvolle schnelle Hilfe und Unterstützung sein.

Wenige Fragen, viele Antworten!

Mit wenigen Klicks erhalten Sie die Informationen für Ihren Krankenhausaufenthalt, die Sie sich wünschen, die persönlich und auf Ihre Situation zugeschnitten sind.

 

Klicken: Klicken Sie auf die Buttons der Fotos

Informieren: passende Themenvorschläge erscheinen

Auswählen: stellen Sie sich Ihr Informationsangebot zum Krankenhausaufenthalt individuell zusammen

Versuchen Sie es das Angebot, ist einfach zu bedienen und kostenlos.

Direkt zum Klinikkompass-SmartFinder bzw. SuchFinder


 

2. Sich auf den Klinikaufenthalt vorbereiten – mental stark sein

So wie wir die Situation bewerten, haben wir einen entscheidenden Einfluss darauf, welche Informationen wir bekommen.  Und wenn wir uns aktiv und bewusst damit auseinandersetzen, welche vorbeugenden bzw. unterstützenden Maßnahmen wir selbst regelmäßig und aktiv durchführen können, kann sich der Therapieerfolg entscheidend vergrößern. 

Motivierende Gedanken, wie: „Ich habe es in der Hand“ oder „Wenn ich mich umfassend über meine Erkrankung informiere, kenne ich passende und wirksame Maßnahmen, um Komplikationen, wie einen Sturz oder eine Infektion zu vermeiden“. Dadurch können wir eine positive Einstellung entwickeln, haben die Chance, schneller gesund zu werden und auch schneller die Klinik verlassen zu können.

​Welche Ängste/ Sorgen belasten mich?  Mit Ängsten gehe ich offen um, damit sie mich nicht blockieren. Ich lasse sie zu und frage mich: „Was kann ich tun? Was lerne ich daraus? Meine Ängste und Sorgen bespreche ich mit meinen nächsten Angehörigen, Ärzten und Pflegekräften, damit ich mich von ihnen soweit als möglich befreien und erfolgreiche Strategien entwickeln kann. Denn nicht die Ängste beherrschen mich – sondern ich beherrsche meine Ängste!

3. Aktiv werden – aktiv sein – die richtigen Fragen stellen

  • Wo finde ich Informationen, die mir helfen?

  • Was kann ich selbst aktiv tun, um sicher durch den Krankenhausaufenthalt zu kommen?

  • Welche Strategien helfen mir, besser mit Ängsten umzugehen?

 

Über Fragen, die aktivierend und neutral formuliert sind, werden eher positive Gefühle, wie Zuversicht, Selbstwirksamkeit, Hoffnung und Enthusiasmus erzeugt.

Das Unterbewusstsein ansprechen:

Diese alternativen Fragen sprechen direkt unser Unterbewusstsein an. Dadurch werden in uns Ressourcen freigesetzt. Durch eine positive Bewertung der aktuellen Situation wird in uns ein Gefühl der Kontrolle erzeugt. In uns können Selbstwirksamkeitsprozesse ablaufen, wodurch wir aktiv an der Genesung beteiligt werden.

 

Aus schmerzlichen Erfahrung lernen …

Der Autor, Martin Huber, litt an einem Kopftumor, der lange Jahre unerkannt blieb, was mit einem langwierigen Leidensweg mit Symptomen, wie massivem Schwindel, innerer Unruhe, Schluckbeschwerden, Ohrgeräuschen (Tinnitus) und einer Gesichtsnervreizung mit stärksten Schmerzen verbunden war (Trigeminusneuralgie).

Der Tumor, glücklicherweise gutartig, wurde im April 2018 in der Neurochirurgie der Universitätsklinik Freiburg erfolgreich operiert. Der Autor schlüpfte dadurch hautnah in die Patientenrolle. Dieser Perspektivenwechsel eröffnete ihm einen direkten Blick auf die Situation von Patienten in der Klinik und lieferte ihm viele wertvolle Impulse für die Informationsplattform www.klinikkompass.info.

von und für Patienten

für einen aktiven und sicheren Krankenhausaufenthalt

Nur wenn alle, also Patienten, Ärzte, Pflegekräfte und weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen ihrer Verantwortung bewusst sind, kann der Klinikaufenthalt erfolgreich ablaufen und Komplikationen können verhindert werden.

Therapie und Pflege ist nur in echter Teamarbeit erfolgreich, in der Patienten eine entscheidende Rolle spielen. Die vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit zwischen allen in der Klinik wäre entschieden verbessert.

 

Ein Mehr an Therapieerfolgen verbunden mit Zeit- und Kostenersparnis wären noch realisierbarer und die Zufriedenheit bei allen Akteuren wäre weiter erhöht!

Wissen + Engagement + Teamarbeit führt zu  einem erfolgreichen Klinikaufenthalt

 

Quellen und weiterführende Links

http://www.netdoktor.de/krankenhausaufenthalt

http://www.klinikkompass.info

http://www.bzga.de

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken

Ich suche das für mich richtige Krankenhaus aus.

Dazu nutze ich entsprechende Informationsquellen, wie

  1. die Weisse Liste (BertelsmannStiftung)

  2. das Deutsche Krankenhausverzeichnis

  3. Internetseiten der gesetzlichen Krankenkassen (Kliniklotse, Krankenhausnavigator, etc. von AOK, Barmer, DAK und Co.)

  4. Internetportal der Privatkrankenkassen

Aufnahme

Auf den Klinikaufenthalt vorbereiten

Finger auf der Landkarte

In welches Krankenhaus gehe ich?

Was ist vor einem Klinikaufenthalt zu beachten?

Was muss ich vorbereiten?

Welche Dokumente benötige ich?

Die Suche nach der richtigen Klinik gestaltet sich oft schwierig. Deshalb gibt es viele Onlineportale, wie die Weisse Liste oder Angebote der Krankenkassen.

die Weisse Liste

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Das Online-Portal der Bertelsmann-Stiftung

www.weisse-liste.de

Das richtige Krankenhaus finden

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Online-Krankenhaus-Suchportale der gesetzlichen Krankenkassen​

 

Zusätzlich gibt es die jährlich aktualisierte 

Fokus-Klinikliste (zu Hintergrundinformationen)

Krankenhaussuche für Privatversicherte

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Online-Krankenhaus-Suchportale der privaten Krankenkassen​

http://www.derprivatpatient.de

Das Deutsche Krankenhausverzeichnis

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www.deutsches-krankenhaus-verzeichnis.de (DKV)

umfangreiche Suchmöglichkeiten

nach folgenden Kriterien:

  • Körpernavigation

  • Krankheiten

  • Barrierefreiheit

  • Strukturdaten (wie Größe, Operationszahlen, Qualität, Hygiene)

Eine Informationsplattform der Deutschen Krankenhausgesellschaft

erstellt am: 05.08.2019    Aktualisierung: 02.07.2020