Slide 1
Aufnahme ins Krankenhaus

Das richtige Krankenhaus finden
Krankenhaustasche richten
Einzelzimmer oder Doppelzimmer?

Slide 2
Infos und Tipps
für die Klinik

Welche Fragen sind wichtig?
Wo finde ich Infos zu Krankheiten und Medikamenten?
Wie kann ich Komplikationen vorbeugen

Slide 3
Keine Angst vor der Entlassung

Arztbrief mitnehmen
Das Leben zu Hause organisieren
"sicher ist sicher!"

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Tipps für den Klinikaufenthalt

Infos und Tipps für den Krankenhausaufenthalt

Irgendwie –  irgendwo – irgendwann,

sind wir alle im Krankenhaus – und dann?

K – wie Krankheiten kennen

“Ich bin Experte meiner Krankheiten”: ich kenne mich aus, damit ich

  • Symptome (Kennzeichen meiner Erkrankungen) erkenne
  • Komplikationen wenn möglich vorbeuge
  • an meiner Behandlung aktiv mitwirken kann

  • Welche Datenbanken zu Krankheiten gibt es?
  • Welche sind medizinisch wertvoll und wissenschaftlich überprüft?
  • Wo finden Sie Informationen zu Ihren Erkrankungen, mit Symptomen, Untersuchungen und auch Behandlungsoptionen?

Zur Seite: K – Krankheiten: « Expert*in der eigenen Krankheiten werden »

zur Seite: Informationen: Wo findet man Informationen zu Krankheiten?

O – wie Organisation von Operation und Untersuchungen

“Infos sammeln, Ängste reduzieren”

  • Die richtigen Fragen stellen
  • Strategien zur Angstbewältigung
  • Ängste: Wie kann Ängste vor einer Operation bewältigen?

zu “weiteren Infos”

M – Mentale Stärke

„Positiv denken wirkt“

  • denken – fühlen – handeln
  • 4-Fragen-Methode

zu “Strategien – Krankenhaus-Mindset”

P – Prävention

Strategien kennen und können: “Vorbeugen ist alles”

  • Hygienemaßnahmen, wie Händedesinfektion (Infektion vorbeugen)
  • Atemübungen (Lungenzündung vorbeugen)
  • Bewegungs- und Fitnessübungen (Thrombose vorbeugen)
  • Angstbewältigung, persönliche Strategien

zu weiteren Informationen und Strategien

zu Maßnahmen, um Blutungen, Stürze und Infektionen vorzubeugen

A – Arzneimittel

“zu Wirkung und Nebenwirkung fragen …”

  • Namen und Wirkung meiner Medikamente
  • mögliche Nebenwirkungen
  • Anwendungshinweise

zu “Arzneimittel -Wirkungen und Nebenwirkungen”

Arzneimittel: Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten?

S – Selbstbeobachtung

“Ich kenne meinen Körper am Besten”

 Ich beobachte meinen Körper auf Veränderungen:

  • Haut
  • Schmerzen
  • Atmung
  • Urin
  • Stuhlgang

weitere Infos und Checklisten zur Selbstbeobachtung

S – Selbsthilfe

“Hilfe zur Selbsthilfe ist so wertvoll”

 Informationen hole ich ein, wie Internetadressen, Broschüren, Ansprechpartner   

 z. B.:

  • Selbsthilfegruppen
  • Patientenfürsprecher (BPiK)
  • Verbraucherzentralen
  • VdK, BAGSO und Co.

weitere Infos, Links und Tipps

Konkrete Tipps, praktische Strategien und hilfreiche Antworten:

  • Zu Arzneimitteln und Krankheiten gibt es Info-Quellen
  • Im Krankenhaus die richtigen Fragen stellen
  • Infektionen, Blutungen, Stürze, etc. vermeiden
  • Den Klinikaufenthalt dadurch aktiv vorbereiten

Dann können folgende Infos und Tipps den Weg ins Krankenhaus erleichtern und helfen, den Krankenhausaufenthalt aktiv&sicher zu gestalten.

Haben Sie Anmerkungen, weitere Tipps oder gerne auch Kritik, dann schicken Sie eine e-mail an martin.huber@klinikkompass.de
Ihr Martin Huber

Krankenhaussuche „In welche Klinik soll ich gehen?“

Nach der Informationen des Hausarztes, dass man ins Krankenhaus muss, stellt sich die Frage, welches ist das Beste? Es gibt zu diesem Thema interessante Studien. Es wurde gefragt, welche Kriterien sind entscheidend. Überraschenderweise ist nicht an erste Stelle die Qualität der Therapie und Pflege ableitbar aus den Qualitätsberichten der Krankenhäuser an erster Stelle sondern:

  • Die Aussage des Hausarztes, dem man natürlich vertraut und
  • die Nähe zum eigenen Wohnort, damit die Angehörigen zu Besuch kommen können.

Kliniksuch-Portale

Dennoch sind auch folgende Internet-Portale sehr hilfreich, um sich umfassend zu informieren:

www.weisse-liste (neutral)

www.klinikkompass.com (werbefinanziert)

www.klinikradar.com (gefördert durch Freistaat Bayern)

www.krankenhaus.de  (die große Plattform, jedoch auch werbefinanziert)

Tipps, wenn man solche Suchportale nutzt

  • neutral formuliert?                 ( öffentlich/privat/objektiv )
  • transparent finanziert?          ( Wie finanziert? Bund, Werbeeinnahmen, Kliniken)
  • für Patient*innen optimiert?  ( lesbar? nutzbar? hilfreich? praktisch umsetzbar? )

Krankenhaus-Tasche „Was sollte ich mit ins Krankenhaus nehmen?“

Neben der Kleidung und Waschutensilien sollten auch Dokumente gesammelt sein, damit im Fall der Fälle alles griffbereit gerichtet ist.

Sinnvoll sind auch: eigene Arzneimittel, Roman, Gebetsbuch, Handy-Kabel, Kopfhörer, Nackenkissen, Inkontinenzhilfsmittel, wie Binden und Slip-Einlagen einzupacken.

Tipps

  • Tasche richten           (Tasche/Koffer auf dem Kleiderschrank, im Notfall griffbereit)
  • Ordner anlegen         (mit Dokumenten: Arztbriefe, Laborbefunde, Untersuchungsergebnisse, Krankenunterlagen)
  • Patientenverfügung  (sollte aktuell, also nicht älter als 2 Jahre sein)

Eine umfangreiche Checkliste kostenlos zum Ausdrucken und weitere Tipps gibt es auf www.klinikkompass.de

Die KOMPASS-Strategie: einprägsame Merkhilfe

Jeder Buchstabe steht für ein wichtiges Thema:

K – Krankheiten kennen:

« Der Experte der eigenen Krankheiten sein »

  • erkennen Sie Symptome (Kennzeichen ihrer Erkrankungen)
  • kennen Sie Komplikationen, und beugen ihnen, wenn möglich, vor
  • wirken Sie ihren Möglichkeiten entsprechend aktiv bei der Behandlung und Therapie mit

Beispiel für Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, ist es wertvoll und hilfreich, über folgende Themen Bescheid zu wissen:

  • Welche Risikofaktoren/Gefahren bestehen?
  • Welche Medikamente (z. B. Insulin) müssen genommen werden?
  • Symptome einer Über- oder Unterzuckerung

    Wahrnehmungsschulung (Kopfschmerzen, Unruhe, Loch im Bauch)

  • Prävention: z. Bsp. diabetischer Fuß (Verletzungen früh erkennen)

3 interessante Internetadressen, die für jeden Krankenhaus-Patienten hilfreich sind:

  1. www.gesundheitsinformation.de   Prävention
  2. www.patienten-information.de     zu Krankheitsbildern
  3. www.patienten-universitaet.de      Checklisten Krankenhaustasche

O – Organisation: Operation/Untersuchung vorbereiten:

« Infos sammeln, Ängste reduzieren »

Ich stelle die richtigen Fragen und kann Ängste bewältigen

3 Fragen für meine Gesundheit

  1. Was wird untersucht/operiert?
  2. Was kann ich tun?
  3. Warum soll ich das tun?

Vor dem Aufklärungsgespräch zur Untersuchung/Operation

Zettel mit Kuli bereitlegen und Fragen notieren: Was will ich wissen?

  1. Wie läuft die Untersuchung ab?
  2. Welche Komplikationen?
  3. Was muss ich beachten?  Z. B.: nüchtern?, Aspirin absetzen?, …

Vor der Operation

  1. Nüchtern bleiben, falls ärztlich verordnet
  2. Medikamente abklären
  3. Im Zimmer auf Toilette gehen
  4. Beruhigungsmittel einnehmen (danach nicht mehr aufstehen, Sturzgefahr)
  5. Vor der OP im Vorbereitungsraum Wartezeit einkalkulieren (ca. 30-60 Min.)
  6. Wundern Sie sich nicht, nach Name wird öfters gefragt, um Verwechslungen vorzubeugen.

M – Mental stark sein:

 „positiv denken wirkt“

Ich kann denken – fühlen – handeln, lerne die 4-Fragen-Methode

„4 Fragen-Methode“ ​

Wie funktioniert es? Jeden Abend eine Tagesrückschau, die in uns positive Gefühle erzeugen kann

  1. Was/Wer hat mir heute Hoffnung geschenkt?
  2. Wo habe ich mich heute lebendig gefühlt?
  3. Wofür und wem kann ich heute dankbar sein? Diese Frage ist eine Anknüpfung an das Dankbarkeitsritual, also, dass man sich am Ende des Tages an drei positive Erlebnisse erinnert
  4. Welche Stärken konnte ich heute ausleben?

P – Prävention:

« Vorbeugen ist alles » Ich …

  • kenne Hygienemaßnahmen, wie Händedesinfektion (Infektion vorbeugen)
  • kenne Atemübungen (Lungenzündung vorbeugen)
  • lerne Angstbewältigung und mentale Strategien.

z. B. Verstopfung (Obstipation) vorbeugen

  1. Orangensaft bzw. Wasser ausreichend trinken
  2. Abführmittel einnehmen
  3. Bauch massieren

A – Arzneimittel:

« Zu Wirkung und Nebenwirkung fragen … », Ich kenne

  • Namen und Wirkungen meiner Medikamente
  • mögliche Nebenwirkungen
  • Anwendungstipps (nüchtern, nicht mit Milch einnehmen, etc.)

Tipps

  • Welche Medikamente ins Krankenhaus mitnehmen?
  • Welche Medikamente absetzen?
  • Medikamente abfotografieren und Medikamentenbox kontrollieren!

S – Selbstbeobachtung: 

« Ich kenne meinen Körper am besten »

Ich beobachte meinen Körper auf Veränderungen:

  •  Hautbeobachtung
  •  Schmerzen
  •  Atmung
  •  Urinausscheidung
  •  Stuhlgang

Falls uns etwas auffällt und wir in diesen Bereichen Veränderungen erkennen, können wir das an Ärzte und Pflegekräfte weitergeben, damit sie frühzeitig die Warnsymptome richtig einschätzen können.

Beispiel:

Selbstbeobachtung Urin

Farbveränderungen

z. B.: trüb, rötlich, bierbraunfarben, milchig, konzentriert

Geruch

z. B.: obstartig, übelriechend

Menge

wenig, viel

Zeitpunkt:

nachts auf Toilette?

Sonstiges: _____________________________

S – Selbsthilfe:

« Hilfe zur Selbsthilfe ist so wertvoll »

 Ich hole Informationen ein, wie Internetadressen, Broschüren, Ansprechpartner  

 z. B. zu:

Selbsthilfegruppen

Patientenfürsprecher (BPiK)

Verbraucherzentralen

VdK, BAGSO und Co. 

Tipps – zusammengefasst 

Vor der Klinik

  • Medikamente abklären
  • Tasche vorrichten
  • Patientenverfügung ausfüllen
  • Krankenhaussuche, aber richtig

In der Klinik

Abklären, wann „nüchtern bleiben“

  • Tabletten abklären, kontrollieren, fotografieren
  • Atmen (Atemgymnastik)
  • Bewegen (Venengymnastik)
  • Verdauen (Darmgymnastik)

Weitere Infos finden Sie auf www.klinikkompass.de

 

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