krankenhaussuche

I – Informationen sammeln

#hon-code #evidence #gap-suche #cochrane #krankenhaussuche #weisseliste

Welche Informationsquellen verwende ich?

Ich suche das für mich richtige Krankenhaus aus. Dazu nutze ich entsprechende Informationsquellen, wie

meinem Hausarzt

zur ersten Orientierung die Infos auf MedInfo

Internetseiten der Krankenkassen und

seriöse Verbraucherportale (z. Bsp. www.weisse-liste.de)​

Wie gehe ich als Patient vor?

Wie finde ich das für mich richtige Krankenhaus? Die Suche nach dem richtigen Krankenhaus ist sehr unterschiedlich.

Das Krankenhaus wird vom Hausarzt empfohlen

Der Hausarzt sagt mir, in welchen Krankenhaus ich gehe. Manche von uns  erhalten die Informationen und die entsprechende Überweisung ihres Hausarztes und gehen in das Krankenhaus, das Ihnen ihr Arzt vorschlägt. Sie vertrauen ihrem Arzt. Das ist auch gut so. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich umfassender zu informieren, da nicht jeder Hausarzt die Entwicklungen in den einzelnen Kliniken überblicken kann.

Suche über Suchportale

z. Bsp. die weisse Liste bzw. Suchportale der Krankenkassen. Bei der Suche können verschiedene Punkte eingestellt werden, wie zum Beispiel Wohnort, Anzahl der Operationen, Patientenbewertungen, etc.

​Vorteile/positiv – Was ist hier wichtig?

Es sind objektive Daten. in diese fließen auch Patienten-Umfragen mit ein, die in den einzelnen Kliniken durchgeführt wurden. Der entscheidene Vorteil ist, dass diese Daten nach wissenschaftlichen Kriterien erhoben und ausgewertet wurden.

​Was ist zu beachten?

Die Daten werden systematisch und sehr umfangreich deutschlandweit nach entsprechenden Standards erfasst. Daher kann sein, dass viele Informationen für Patienten nicht relevant sind bzw. die Informationsflut einen erschlagen kann.

Krankenhaussuche über private Portale

Zusätzlich bietet sich an, Suchportale wie www.klinikkompass.com oder www.weisse-liste.de zu nutzen, um entsprechende Krankenhäuser zu vergleichen.

​Vorteile, positiv

Viele sehr hilfreiche Informationen

Persönliche Patientenbewertungen, diese Informationen sind ungefiltert. Dadurch erhalten wir Patienten einen direkten Blick in das jeweilige Krankenhaus

Was ist zu bedenken, kritisch zu sehen?

Was von Vorteil ist, dass die Patientenbewertungen ungefiltert auf der Homepage bei den einzelnen Krankenhäusern hinterlegt sind, können einzelne Bewertung das allgemeine Bild der Klinik nicht objektiv und umfassend abbilden

Diese Portale werden von einzelnen Krankenhäusern finanziert, was den Verdacht nahe legt, dass finanzstarke Krankenhaus-Träger entsprechend Werbung schalten, damit negative Bewertungen von Patienten gelöscht werden. Krankenhäuser zahlen Geld für Werbung bzw. Marketing auf solchen Portalen. Geld, dass für den Betrieb des Krankenhauses, wie etwa für die gerechte Bezahlung von Mitarbeiter/innen, wie Ärzten, Pflegekräften oder medizinisch-technischen

About Martin Huber

Aus schmerzlichen Erfahrung lernen … Der Autor, Martin Huber, litt an einem Kopftumor, der lange Jahre unerkannt blieb, was mit einem langwierigen Leidensweg mit Symptomen, wie massivem Schwindel, innerer Unruhe, Schluckbeschwerden, Ohrgeräuschen (Tinnitus) und einer Gesichtsnervreizung mit stärksten Schmerzen (Trigeminusneuralgie) verbunden war. Der Tumor, glücklicherweise gutartig, wurde im April 2018 in der Neurochirurgie der Universitätsklinik Freiburg erfolgreich operiert. Der Autor schlüpfte dadurch hautnah in die Patientenrolle. Dieser Perspektivenwechsel eröffnete ihm einen direkten Blick auf die Situation von Patienten in der Klinik und lieferte ihm viele wertvolle Impulse für den Klinikkompass, die AKTIV-Formel und die KOMPASS-Strategie

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.